Inhalt

 

Das Lehrmittel beginnt mit Überlegungen zum Konzept der Informatik-Integration sowie zu Unterrichts- und Sozialformen, die mit dem Computereinsatz in Zusammenhang stehen. Daran schliesst der praktische Teil an.

Inhaltsverzeichnis Werkzeugkiste Computer

Der praktische Teil umfasst vier Bereiche: Internet im Unterricht, Informationsbeschaffung, kreatives Arbeiten, Lernen und Üben. Nach einleitenden Gedanken zu jedem Bereich folgen detailliert dargestelle Unterrichtsideen, Beispiellektionen, die sich im Unterricht bewährt haben. Als drittes Element folgen Anleitungen, die Schritt für Schritt zeigen, wie ein Thema am Computer im Unterricht umgesetzt wird.

Internet im Unterricht
Lernen mit dem Internet ist immer eingebettet in die Bereiche Informationsbeschaffung, kreatives Arbeiten, Lernen und Üben. Die zunehmene Bedeutung des Internets für Gesellschaft, Politik, Aus- und Weiterbildung ist unbestritten. Die Wichtigkeit von selbst organisiertem Lernen und von Medienkompetenz geht parallel mit dem Einsatz des Internets in unterschiedlichsten Zusammenhängen; seien es die Möglichkeiten zur Information und Präsentation, die weltweite Kommunikation oder der Bereich E-Learning mit seinen speziellen Angeboten, die das Repertoire des Präsenzlernens erweitern.

Informationsbeschaffung
Elektronische Verzeichnisse, beispielsweise Lexika, Wörterbücher oder vernetzte Datenbanken, lassen sich im Unterricht neben Printmedien zur Informationsbeschaffung einsetzen. Sie erlauben einen unmittelbaren Zugang zu aktuellen Informationen. Die weltweite Vernetzung macht den Computer zum Kommunikationsmittel für den Informationsaustausch.

Kreatives Arbeiten
Mit einfacher Standardsoftware zu Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Datenbank und Tabellenkalkulation sind Schülerinnen und Schüler in der Lage, Probleme zu lösen und kreativ zu arbeiten. Eine besondere Bedeutung nimmt der Einsatz der Textverarbeitung ein. Sie fördert die Schreibmotivation, da sich Texte verbessern lassen, ohne dass sie neu geschrieben werden müssen. Grafikprogramme und Tabellenkalkulation unterstützen die Lernenden bei der Gestaltung und Präsentation eigener Arbeiten.

Lernen und Üben
Mit Übungs- und Lernprogrammen sollen sowohl besonders Begabte als auch Schülerinnen und Schüler mit Lernschwächen gefördert werden. Sie eignen sich für alle kognitiven Unterrichtsbereiche, insbesondere für den Fremdsprachenunterricht. Lernprogramme und Simulationen ermöglichen den selbstständigen Wissenserwerb und bieten die Chance, selbstgesteuert und eigenverantwortlich zu lernen. Der Einsatz von Übungsprogrammen hat zielgerichtet zu erfolgen. Er ist vor allem dort angebracht, wo im Lehrplan das Automatisieren ausdrücklich erwähnt wird.